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The Poets‘ Sounds geht ab Juni 2022 auf Europa-Tour!

Literarisches Sprechkonzert – Das Programm

Das Programm des Abends ist zweigeteilt: Während die sprechmusikalische Aufführung den Höhepunkt bildet, kommen im ersten Teil die anwesenden Autor*innen mit Lesungen aus ihrem literarischen Werk selbst zu Wort. Wie die im Projekt entstandenen Stücke unterschiedliche (sprachliche wie nichtsprachliche) Phänomene fassen und zur Darstellung bringen, macht eine ihrer Qualitäten aus. Denn sie sind lebendige Literatur, die durch die Live-Interpretation auf der Bühne mehrere Sinne zugleich anspricht. Für die Autor*innen war es zum überwiegenden Teil etwas gänzlich Neues, einen Text für drei Stimmen zu schreiben und dafür eine Notation zu finden. Gerade diese Herausforderung machte künstlerische Innovation möglich für Tone Avenstroup (Norwegen), Eduard Escoffet (Spanien/Katalonien), Katalin Ladik (Ungarn), Morten Søndergaard (Dänemark), Miia Toivio (Finnland) und Elisabeth Wandeler-Deck (Schweiz). Ihnen gemeinsam sind Transdisziplinarität und Mehrsprachigkeit, die sich auch in den Stücken niederschlägt: Mare Monstrum (Deutsch, Englisch, Norwegisch), Ode to the Walking Class (Deutsch, Englisch, Französisch, Italienisch, Katalanisch), Drei Eier (Deutsch, Serbisch, Ungarisch), They (Dänisch, Deutsch, Englisch, Finnisch, Italienisch), Rakas Hupsu (Deutsch, Finnisch), ricochet rikoschett (Deutsch, Englisch, Italienisch).

Die Stücke

Die unterschiedlichen Sozialisationen und Schwerpunkte der Autor*innen (Literatur, Performance, Theater, Bildende Kunst) haben – bei gleichen formalen Vorgaben – zu sowohl abwechslungsreichen als auch eigensinnigen Ergebnissen geführt. Das Spektrum ist breit gefächert. Es umfasst Hochpolitisches wie die Situation der Bootsflüchtlinge auf dem Mittelmeer (Mare Monstrum) und globale Migrationsbewegungen (Ode to the Walking Class), beinhaltet aber auch eine Annäherung an das Phänomen des Echos (ricochet rikoschett) oder ein auf lautlich-gestische Qualitäten setzendes Sprechstück (Rakas Hupsu) und schließt mit einer Reflektion über Pronomen als gesellschaftlich aufgeladenes Thema (They) sowie einem absurd-amüsanten Performancestück (Drei Eier).

Termine

11. Juni 2022, 19 Uhr: Uraufführung im Collegium Hungaricum, Berlin (DE)
Collegium Hungaricum, Dorotheenstraße 12, 10117 Berlin. Eintritt mit kostenfreiem Ticket (hier erhältlich)

12. Juni 2022, 20 Uhr: Loft, Köln (DE)
LOFT, Wissmannstraße 30, 50823 Köln. Kein Online-Ticket-Vorverkauf, Einlaß an der Abendkasse.

19. Juni 2022, 20 Uhr: KROKODIL-Literaturfestival, Belgrad (RS)
Center for Cultural Decontamination, Birčaninova 21, 11000 Belgrad

9. Juli 2022, 19.30 Uhr: FORUM STADTPARK, Graz (AT)
Forum Stadtpark, Stadtpark 1, 8010 Graz

11. Juli 2022, 20 Uhr: Literaturfestival Hausacher LeseLenz, Hausach (DE)
Stadthalle Hausach, Gustav-Rivinius-Platz 3, 77756 Hausach

24. August 2022, 17 Uhr: POETRY MOON-Literaturfestival, Helsinki (FI)
Tiivistämo, Sörnäisten rantatie 22, 00350 Helsinki

25. September 2022, 19.30 Uhr: SARDAM-Literaturfestival, Limassol (CY)
Art Studio 55, Andrea Drousioti 23A, Limassol

Der Eintritt zu allen Veranstaltungen ist frei.

(c) Natalia Reich